Curated Collecting lautet der Claim der Website, auf der prominente Sammler ihre Erfahrungen und Passionen öffentlich machen. Einsteiger und Kunstinteressierte wiederum können sich von diesen ungefilterten Informationen inspirieren lassen. Die einzigartige Plattform bietet Kunstwerke etablierter Künstler zum Fixpreis. Neu ist die Zusammenarbeit mit renommierten Auktionshäusern und ausgewählten Kunsthändlern.  Es werden Werke alter Kunst, der klassischen Moderne, zeitgenössischer Kunst, Photographie aber auch Silber und seltene Bücher angeboten. Bei den Zeitgenossen finden sich unter anderem Daniel Richter, Georg Baselitz und Jorinde Voigt.

Für Christian Boros beinhaltet der Wissenstransfer zwischen Sammlern eine längst
überfällige Demokratisierung der Kunst. „Wir nehmen den Leuten die Scheu, in Galerien
oder Auktionshäuser zu gehen, in dem wir sie ein wenig an die Hand nehmen. Wir
möchten neue Sammler ermutigen, ihrer Leidenschaft zu folgen. Kunst kaufen sollte
einfach sein. Ich mag keine Eintrittsbarrieren.“ „Auf unserer Website verraten
passionierte Sammler, warum sie sich für bestimmte Werke einer Künstlerin oder eines
Künstlers interessieren. Wir sorgen dann dafür, dass man Werke von diesen Künstler zu einem fairen Preis online kaufen kann“, so Alice Jay von Seldeneck. Nach dem
Kunstgeschichtsstudium in Wien assistierte sie der Generaldirektion der staatlichen
Kunstsammlungen in Dresden. Heute leitet sie die Berliner Niederlassung des
Kunsthauses Lempertz.

Karl Philip Prinzhorn, 34, Geschäftsführer und Mit-Gründer von www.artusiast.com in
Berlin, und ehemaliger McKinsey-Manager, hatte in Zusammenarbeit mit der New Yorker Columbia Business School die Unternehmensstrategie für die neue Website erarbeitet: „Wir vernetzen bei artusiast.com den Online-Kunstmarkt mit hochkarätigem Expertenwissen im digitalen Bereich, um eine neue Generation von Sammlern anzusprechen.“ Strategisches Ziel sei es, bis Ende 2014 den europäischen Markt zu erschließen und 2015 in den USA zu expandieren. Artusiast ist die Antwort auf die stark  wachsende Nachfrage nach einem One-Click-Kunstkauf. Namhafte Sammler wie der Engländer Kenny Schachter, und die Berliner Prof. Thomas Olbricht und Ivo Wessel haben sich schon für das Konzept begeistern lassen. „Unser Name ist Programm – Kunstbegeisterung soll auf alle überschwappen“, sagt artusiast-Mitgründer Kilian Jay von Seldeneck, 34, der Co-Geschäftsführer des neuen Internet-Unternehmens ist. Er studierte in St. Gallen und Berkeley und arbeitete als Unternehmensberater und Banker. Neben den Gründern besteht das Artusiast-Team aus mehreren Kunsthistorikern.